Das Prinzip des (un)glücklichen Zeitpunktes
Heute ist auch bei uns Semesterschluss.Das bedeutet nicht nur das die Ferien beginnen und die Zeit bis zur Matura unweigerlich vor der Tür steht, sondern auch das in der letzten Vormittagsstunde der Klassenvorstand alle Schüler aufruft, ihnen sagt das sie sich mehr anstrengen sollen,dass sie endlich erwachsen werden sollen und dem Schulerfolg mit mehr Ernsthaftigkeit entgegenblicken sollen um ihnen anschließend eine Schulnachricht in die Hand zu drücken.
So seltsam das auch klingt, auf diese paar Augenblicke habe ich mich heuer unheimlich gefreut.Nicht weil ich es mag, fertig gemacht zu werden sondern weil der Kommentar bei mir sowieso immer wegfällt.Ich bekomm einfach nur das Zeugniss in die Hand gedrückt und heuer bin ich richtig stolz darauf.Es hätte natürlich besser sein können, aber ich habe mich dieses Semester angestrengt und im Vergleich zum letzten Jahr sehr verbessert und draußen vor der Klasse zu stehen und den Zettel zu übernehmen ist ein Symbol für dieses Gelingen und für all die Bemühungen.
Ich hätte am Vorabend daheim meinen Kasten durchstöbert um was passendes zum Anziehen zu finden.Nicht, weil ich eitel bin oder damit ich meine Tagesportion an Beachtung erhalte, sondern weil die Stoffhose oder der Rock einfach einem ein besonderes Gefühl gibt als die Jeans, die man täglich an hat. Ich würde fast behaupten es schmeichelt zusätzlich dem Geist
Doch wie das nunmal immer so kommt, dieser Tag auf den ich seit Semesterbeginn warte, findet ohne mich statt. Denn ich bin seit einer Woche krank und darf daheim im Bett liegen. Aber immerhin besser jetzt als später in den Ferien oder früher in der Testzeit und was sich anfangs als echt schlechter Zeitpunkt gezeigt hat, ergibt sich nun als einfach als kleine Verlängerung der Ausruhphase
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- Published:
- 2.10.06 / 11am
- Category:
- Schule
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