Valentinstag
Wenn nun also der berühmte Valentinstag vor der Tür steht und man das Glück hat einen Liebsten an seiner Seite zu haben um mit ihm diesen Tag verbringen zu können, entstehen schon mal große Probleme.
Er versucht Vormittags verzweifelt einen Blumenstrauß aufzutreiben. Nur leider ist da kaum noch was Schönes zu finden und wenn er sich doch nur gemerkt hätte, was für Schokolade sie am liebsten mag?! Während desen steht sie vor dem Spiegel und wühlt den Kasten durch.Was soll man nur anziehen damit die neue Unterwäsche am besten zum Ausdruck kommt?..und was ist wenn ihm die selbst gebastelte Karte nicht gefällt?
Sind erstmals all die kleinen Probleme gelöst und das Date kann glücklich beginnen, ist alles in Ordnung. Denn auch wenn die eine einzige etwas seltsam wirkende Blume in all dem restlichen Grünzeig untergeht und das Uhu von der Karte mit rosa und roten Bärchen drauf auf den Fingern klebt, die Geste zählt. Hauptsache niemand hat es vergesen und der andere hat sich in seiner Freizeit mit dem Geliebten beschäftigt. Kann es da eine schönere Liebeserklärung geben?!
Also Burschen,nichts wie los in den nächsten Laden und für die Liebste eine kleine Karte oder Blumen besorgen oder noch besser, ab zum nächsten Basteltisch mit Uhu und Schere. Ist gar nicht schwer und hat ne umwerfende Wirkung.
Jetzt wäre es vielleicht mal interesant zu wissen wem wir diesen Tag zu verdanken haben, also auf zu einer kleinen Zeitreise ins alte Römerreich …
Entstehungsgeschichte
Laut der alten Sage gab es im 3.Jahrhundert einen Bischof namens Valentins der heimlich verliebte Paare christlich traute. Da zu dieser Zeit alles Christliche verboten war und solche Taten meistens nicht lange unverborgen bleiben, hat der damalige Kaiser ihn Köpfen lassen.
Das war genau am 14.Februar 269. Genau am 14. dieses Monates gab es damals ein römisches Fest - Lupercali - das zu Ehren der Göttin Juno gehalten wurde. Diese Göttin war die Schutzpatronin der Ehe und so kam es, das damals alle ledigen jungen Mädchen sich an diesem Tag Liebesorakel einholten und die ledigen Burschen zogen Lose mit den Namen der Mädchen und verbrachten dann den Tag mit ihr. Nicht selten entstanden dann jede Menge Ehen daraus.
Das erklärt zwar den Gedanken dieses Tages aber wie die Bräuche entstanden sind lassen sich vielleicht folgend erklären:
Diesmal geht es ins 15.Jahrhundert nach England. Dort schrieben sich jedes Jahr die Verliebten kleine Briefe und Gedichte. Auch im Adelstsand war dies üblich und als Dankeschön schickte eine edle Dame ihrem Ehemann einen Blumenstrauß. Die anderen adeligen waren von dieser Idee entzückt und schlossen sich dieser Idee an.
Als die große Auswanderungswelle nach Amerika anbrach, wurde dieser Brauch mit übernommen und fand dort über dem Ozean sehr großen Anklang. So dauerte es dann nicht lange, bis der Brauch dann auch in unsere Kreise gelangte und heute noch alle Verliebte in Liebesrausch versetzt.
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- Published:
- 2.13.06 / 11am
- Category:
- Events
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