Siddhartha - Hermann Hesse

Siddhartha ist eine indische Dichtung von Hermann Hesse und entstand zwischen 1919 und 1922 in Montagnola.

Der Autor erzählt von dem jungen und vornehmen Brahmanensohn Siddhartha der seine Heimat verlässt um sich einer wandernden Samana Gruppe anzuschließen.Sein getreuer Freund Govinda begleitet ihn dabei und gemeinsam versuchen sie das innere Ich, das Gefühl nach Essen und Trinken auszulöschen um leer zu werden von allen Gefühlen.Nach 3 Jahren jedoch geben sie den Versuch auf und machen sich auf die Suche nach einem neuen Gelehrten,dem Buddah Gautama desen Lehre sehr vielversprechend klingt.

Begeistert von seiner Aura und seinen Worten schließt sich Govinda ihm an, Siddahrtha jedoch zieht weiter auf seinem Weg. Er findet heraus, dass es nicht richtig ist sich der Welt mit all ihren Genüssen zu versperren und beschließt seinen Weg nun ohne Lehre und festen Glauben weiter zu suchen.

Mit seiner neuen Erkenntniss zieht es ihn in eine große Stadt wo er eine Kurtisane namens Kamala kennen lernt und von ihr die Kunst der Liebe erlernt. Um sich die Gunst der jungen Damen auch tatsächlich zu erhalten, musste er zuerst bei einem Händler arbeiten beginnen um das notwendige Geld für feine Kleider und Schuhe zu verdienen und seiner Angebeteten auch Geschenke mit bringen. So also lebt er beinahe 20 Jahre dahin und verliert seinen frohen und munteren Leichtsinn und die Fähigkeit des Denkens, also lässt er alles liegen und stehen und geht in die Lehre zu einem Fährmann.

Dort geht es ihm gut. Er gewinnt immer mehr an einer glücklichen Ausstrahlung und die Menschen kommen angereist um die zwei “heiligen” Fährmänner zu betrachten. Doch als er Jahre später Kamala tot in seinen Händen hält und von seinem Sohn erfährt, ändert sich seine Welt wiedermals. Das erste mal, das er wirklich liebt und versucht für seinen Sohn, der mit ihm im Wald lebt, ein gutes Vorbild zu sein um ihn das Leid der Welt zu ersparen. Doch sein Vorhaben geht nicht auf und der Sohn läuft weg.
Jahre danach gelangt der Fährmann als Buddah ins Atman und Siddhartha bleibt alleine im Wald zurück.

Das Buch endet mit einem Wiedersehen zwischen ihm und seinen alten Freund Govinda,der wissen möchte zu welcher Erkenntniss Siddhartha in seinem Leben gekommen ist. Eine nette Erkenntniss daraus ist, dass manche Menschen vor lauter suchen nichts mehr finden können.

“Wissen kann man mitteilen. Weisheit aber nicht. Man kann sie finden, man kann sie leben, man kann von ihr getragen werden.”

Das Buch ist keines das man in einer lauten UBahn lesen kann und auch Aktionfreunde werden sich an diesem Buch eher langweilen aber wenn man sich mal ein wenig Zeit nimmt um das Buch in Ruhe zu lesen und darüber nachzudenken, sind viele Erkenntnisse darin, die man manchmal im hektischen Alltag einfach vergisst und jetzt vorsichtig wieder ein wenig daran erinnert wird.