Neuer Schritt

Hallo liebe Welt.

Ich habe mich dazu entschlossen, wieder zu schreiben. Nicht, dass ich es die letzten Jahre nicht gemacht hätte, aber jetzt stehe ich wieder öffentlich dazu und möchte euch anderen daran teilhaben lassen.

Eines gleich vorab - in dieser Zwischenzeit hat sich nicht alles verschönert. Kein Märchenprinz auf dem weißen Pferd, kein super Job der die Erfüllung meiner Träume ist und auch kein ultimativer Plan. Aber es geht alles ganz gut, und beklagen kann ich mich auch nicht. Das einzig schwierige ist das Leben und desen Aufgaben desen wir uns wohl alle stellen dürfen. Ich möchte gar nicht viel Zeit damit verbringen zu erzählen was passiert ist in der letzten Zeit. Einfach 2 Jahre in denen die Welt sich still weitergedreht hat und nun irgendwie wieder am Anfang angelangt ist.  Also versuche ich es wieder mit dem Schreiben. Ich habe es lange nicht gemacht. Mich eher hinter dem Klischee des “ich habe keine Zeit für mein Hobby” versteckt. Wenn man an seiner Karriere arbeitet, dann scheint alles andere so unwichtig. Bis man irgendwann an einen Punkt kommt wo man gewisse andere Lektionen lernt. Ich hatte das Glück oder das Pech, wie man es wohl sehen mag, dass ich in recht kurzer Zeit viel gelernt habe was man nicht machen sollte und was wichtig und unwichtig ist. Es hatte Folgen und ich würde Lügen wenn ich sagen würde, dass es eine unvergessliche Zeit war. Denn in Wahrheit will ich mindestens die Hälfte vergessen. Ich will nicht zu den Menschen gehören, die aufwachen weil sie feststellen das es das “Gute” nicht gibt. Ich will daran glauben und weiter dafür kämpfen. Ich hatte Erfolge und bin daran gewachsen um gleich darauf zu erkennen, dass hinter jeder guten Sache etwas schlechtes wartet.

Ein Professor hat letztens zitiert(keine Ahnung von wem): “Ein erfolgreicher Mensch unterscheidet sich von einem durchschnittlichen indem er einmal mehr aufgestanden ist, als er hingefallen ist.”

Das gefällt mir. Ich falle oft hin und nach zahlreichen Tränen stehe ich wieder auf und muss den Kopf schütteln über meine Erkenntniss, dass das was ich gestern noch dachte mit dem Wissen von heute so unheimlich weit weg erscheint. Ich ändere mich mit jeder Erkentniss, mit jedem Fallen. Im Moment habe ich die Zügel los gelassen. Ich will sie nicht mehr führen. Ich will einfach schauen, was mir die Welt zu sagen hat. Den Kontrolle ist nicht die Lösung und Zeit ist das kostbarste Gut.