St. Petersburg
Dieses Wochenende war es endlich soweit. Der lang ersehnte Ausflug nach St. Petersburg. Ich hab mir zwar nie wirklich gedacht, dass ich da mal hin muss. Aber als sich das mit Estland ergeben hat, war dies ein netter Nebeneffekt. Meine Meinung zu Russland, desen Mentalität und die Leute ist ja nicht besonders hoch aber die Stadt und der Ausflug war toll.
Das einzige was mich wirklich fertig gemacht hat war die An/Abreise. 11/10 Stunden für 370 km. Wegen 4 Stunden Grenzkontrolle in der man nicht aus dem Bus aussteigen darf, kein WC, keine Bewegung, kein Lärm oder lautes Gelächter. Und das obwohl niemand vor uns war. Wir waren wirklich angefressen.
Nunja, den ersten Abend haben wir in der Stadt verbracht. Am nächsten Tag waren Kirchen, Festungen, Aussichtspunkte, “Aurora” und das Riesenmuseum Hermitage dran. Da wir einen Guide hatten, war das doppelt so interesant, weil Geschichten zu Bildern viel aufschlussreicher sind
Als Ausklang waren wir bei einem Traditionellem Russischen Abendessen mit mehreren Gängen und einem Auftritt von einer kleinen Gruppe die tanzend und singend versucht haben uns ihre Kultur näher zu bringen. Am Abend war dann Party im Hotel und ich habe eine Gruppe gefunden die Karten gespielt hat und so langweilig das jetzt auch klingt, es war toll. Eine kleine, nette Gruppe die am meisten Spass gehabt hat.
Am nächsten Tag sind wir nach “Tsars Villag” gefahren und haben uns zwei Sommerpaläste angesehen. Zwei Extreme. Das eine das nur aus Gold und aufwendigen Mustern bestand, das andere voll mit Familienbildern und romantischem Flair. Dazwischen gab es Mittagessen und ich habe festgestellt, dass Franzosen zu alles und allem immer Brot dazu essen. War aber eine sehr schöne Athmosphere. Danach waren wir auf einem Boot und haben uns die Stadt vom Fluss nochmal angesehen. Aufgewärmt haben wir uns mit leckerem Jasmintee und Pizza *jam* und danach sofort wieder abgekühlt indem wir sinnlos durch die Gegend spaziert sind damit jemand Bilder machen kann. Viel zu kalt dafür. Aber was man nicht alles für die Gruppe macht
Am letzten Tag haben wir uns zwei schöne Metrostationen angesehen. Die sind extrem verziert und anstatt das ich mich über diese Schönheit gefreut hätte, war ich recht wütend was der Staat dort blos angestellt hat. Die Menschen sind verhungert und der Staat wollte sie mit Ästhetik motivieren. So viel dazu. Als krönenden Abschluss haben wir uns einen Fontänenpark angesehen, bei dem leider nicht mehr alle Fontänen gegangen sind aber es war trotzdem sehr nett.
Alles in allem sehr zu empfehlen und ein netter Ausflug mit netten Leuten und jede Menge schönen Momenten in denen ich viele Gelegenheit hatte, ich selbst zu sein und mich darin zu üben.
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- Published:
- 10.17.11 / 5pm
- Category:
- Events
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