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	<title>Lysitea's Weblog</title>
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	<description>Erinnerungen an Vergangenes</description>
	<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:19:27 +0000</pubDate>
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		<title>Wirres Gedankenchaos</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, was halte ich nun von der Liebe? Glaube ich an sie? Welche Macht hat sie? Welche Macht hat sie für mich? Es bedeutet Schmerz, Arbeit, Zurückweisung, Tränen, Erinnerungen. Und als postivives ist wohl zu erwähnen, dass sie dich einfach ausschaltet. Du kannst vorher denken was du willst. Dir vornehmen was du willst. Es hilft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was halte ich nun von der Liebe? Glaube ich an sie? Welche Macht hat sie? Welche Macht hat sie für mich? Es bedeutet Schmerz, Arbeit, Zurückweisung, Tränen, Erinnerungen. Und als postivives ist wohl zu erwähnen, dass sie dich einfach ausschaltet. Du kannst vorher denken was du willst. Dir vornehmen was du willst. Es hilft nichts. Die Liebe, das stärkste Gefühl, wird dich überrumpeln. Nicht mal der Kopf kann die die Kontrolle behalten. Ich gebe mich ihr hin, nein, ich würde es gerne machen. Hoffe, dass es den richtigen trifft und muss dann feststellen, dass es so kompliziert ist. Den zu lieben heißt nicht bereit zu sein. Bereit zu sein, heißt nicht das es auch der andere ist. Vielleicht gibt es dann den richtigen Zeitpunkt nicht&#8230;&#8230;..</p>
<p>Ich sehe mir die Menschen draußen an und frage mich, wie sie das bloß aushalten können. Alles so farblos, gefühllos, seelenlos. Einfach nur akzeptieren. Und ich habe Angst, dass ich es bin, die zu viel erwartet. Und vielleicht zu spät erkennen wird dass Akzeptanz die einzige Lösung ist um in dieser Welt nicht unter zu gehen. Ich frage mich, worauf ich warte, wofür ich kämpfe, was ich zu sehen erwarte, was ich zu erleben erhoffe. Wie kann man sich unter Menschen so alleine fühlen, wie kann man wortlos sein, wenn so  viele Gedanken im Kopf herum schwirren? Ich kämpfe um Menschen die es nicht wollen, und bin gleichzeitig einer der Menschen um die jemand anders kämpft. Ein Kreislauf. Grausam. Ein Knoten in meinem Hals. Ein Pochen in meinem Kopf. Schmerz der immer wieder auftaucht und mich in die Knie drückt aber mittlerweile bin ich süchtig danach. Suche fast schon, wenn es zu gut laufen sollte. Einmal ein durchleben des ganzen Schmerzes und danach mit den Konsequenzen zu leben wäre besser. Einfacher im Nachhinein. Aber ich lasse es nicht zu. Rate anderen dazu, weiß es, aber ich kann es nicht machen.</p>
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		<title>Salsaabend</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Also entweder ist es in Tallinn viel üblicher zu Tanzen oder aber ich hab es daheim einfach nie bemerkt.
Gestern war ich Tanzen. So richtig. Nicht nur zum Lernen sondern mit einem Tanzpartner der weiß was er da macht. Es ist ein Cubanisches Lokal mit entsprechender Musik und Leuten , die ein paar Schritte zeigen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also entweder ist es in Tallinn viel üblicher zu Tanzen oder aber ich hab es daheim einfach nie bemerkt.</p>
<p>Gestern war ich Tanzen. So richtig. Nicht nur zum Lernen sondern mit einem Tanzpartner der weiß was er da macht. Es ist ein Cubanisches Lokal mit entsprechender Musik und Leuten , die ein paar Schritte zeigen und natürlich einer Tanzfläche. Mein Tanzpartner hat solange schon gefragt und aus Angst einfach nicht gut zu sein, hab ich immer abgesagt. Nicht gestern. Da war es mir egal. Wenn er will, dann soll er sich selbst davon überzeugen, dass ich es nicht kann.</p>
<p>Wir waren dort. 2,5 Stunden. Ich behaupte mal, die schönsten 2,5 Stunden die ich in den letzten Jahren verbracht habe. Ich habe nicht eine Sekunde nachgedacht. Meine Aufgabe war einfach nur zu machen was er mir anführt. Einfach nur drehen, rückwärts lehnen, seitwärts fallen lassen, Hände strecken, anspannen und nach den Händen zu greifen, die immer wieder nach mir greifen.</p>
<p>Am Anfang hat er mir die Grundschritte gezeigt, nach 2,5 Stunden sind wir alleine über die Tanzfläche gewirbelt und das sowohl in Salsa als auch Bachate. Es war wie ein Rausch. Ich schätze mal, darum gehen sich die Menschen betrinken. Nach diesem Gefühl kann man süchtig werden. Es nimmt einen ein. Jede Faser im Körper. Ich habe mich wie ein Mädchen gefühlt. Ohne zu denken. Ohne kompliziert zu sein. Einfach nur der Musik zu folgen. Ich schätze mal, ich habe meine Leidenschaft gefunden.</p>
<p>Ich habe ja mal vor kurzem geschrieben, dass das Tanzen auch dazu dient zu überprüfen, wann ich eins mit mir bin. Gestern war ich es. Gestern hat sich alles genau richtig angefühlt. Ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich mache das, was mich glücklich macht und das mit dem Effort der mich ausfühlt ohne auszuschöpfen. Zufriedenheit mit dem Augenblick. Und diese Zufriedenheit hält nicht nur für den Augenblick an, nein, auch heute beim Sport hab ich in den Spiegel gesehen, meine Bewegungen verfolgt. Sie waren irgendwie anders als bei den anderen. Aber es war ich. 100%.</p>
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		<title>Schreibblockade</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hm, ich könnte jetzt einiges erzählen was in Tallinn alles passiert ist. Aber wo sollte ich da anfangen? Die Oper, das Balett, Oslo, Streetdancefestival, Tanzen. Aber wie ihr schon gemerkt habt, geht das Schreiben irgendwie hier nicht mehr. Es ist das gleiche Problem wie letztes mal. Wörter zu schreiben ist schön. Ich schöpfe aus meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, ich könnte jetzt einiges erzählen was in Tallinn alles passiert ist. Aber wo sollte ich da anfangen? Die Oper, das Balett, Oslo, Streetdancefestival, Tanzen. Aber wie ihr schon gemerkt habt, geht das Schreiben irgendwie hier nicht mehr. Es ist das gleiche Problem wie letztes mal. Wörter zu schreiben ist schön. Ich schöpfe aus meinen Gedanken und hoffe so sehr, dass meine Ideen auch bei den Lesern ankommen. Das sie anders ankommen könnten, daran denke ich nicht. Es passiert aber. Und dann stehe ich da. Verstehe die Welt nicht mehr. Und was mache ich? So wie immer. Mich zurück ziehen. Aber ich schreibe hier. Auf Papier mit Stift. Fast jeden Tag ein paar Zeilen. Ich will das alles festhalten. All meine Launen und Gedanken. Auf dem Papier muss ich es nicht zensieren. Nicht ordnen. Da benutze ich Klarheit, Wörter die nichts ausschmücken. Einfach nur meine Gedanken zu allem möglichen. Ich springe zwischen alten und neueren Erinnerungen hin und her. Meistens kommen sie beim Schauckeln. Ich liebe es. Ich muss mich zwar schon in Mütze, Schal und Handschuhe einpacken aber wenn ich ganz fest antauche, dann wird es warm. Nicht weil ich mich bewege, sondern weil ein Gefühl in meinem Bauch hoch hüpft und mich daran erinnert, wie schön es ist man selbst zu sein.</p>
<p>Irgendwann hab ich meine Wörter wieder und kann reden aber im Moment mag ich nicht mehr. Wie schnell sich etwas Gutes in etwas Schlechtes verwandeln kann. Aber diesmal werde ich mich nicht davon zurück schrecken lassen. Ich kämpfe dafür meine Stimme lauter werden zu lassen, sie von anderen wahrnehmen zu lassen um dann einen Augenblick später wieder zurück gedrängt zu werden. Aber ich bin erwachsener. Ich halte mehr aus und kann jetzt stehen. Zu mir.</p>
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		<title>St. Petersburg</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 16:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende war es endlich soweit. Der lang ersehnte Ausflug nach St. Petersburg. Ich hab mir zwar nie wirklich gedacht, dass ich da mal hin muss. Aber als sich das mit Estland ergeben hat, war dies ein netter Nebeneffekt. Meine Meinung zu Russland, desen Mentalität und die Leute ist ja nicht besonders hoch aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende war es endlich soweit. Der lang ersehnte Ausflug nach St. Petersburg. Ich hab mir zwar nie wirklich gedacht, dass ich da mal hin muss. Aber als sich das mit Estland ergeben hat, war dies ein netter Nebeneffekt. Meine Meinung zu Russland, desen Mentalität und die Leute ist ja nicht besonders hoch aber die Stadt und der Ausflug war toll.</p>
<p>Das einzige was mich wirklich fertig gemacht hat war die An/Abreise. 11/10 Stunden für 370 km. Wegen 4 Stunden Grenzkontrolle in der man nicht aus dem Bus aussteigen darf, kein WC, keine Bewegung, kein Lärm oder lautes Gelächter. Und das obwohl niemand vor uns war. Wir waren wirklich angefressen.</p>
<p>Nunja, den ersten Abend haben wir in der Stadt verbracht. Am nächsten Tag waren Kirchen, Festungen, Aussichtspunkte, &#8220;Aurora&#8221; und das Riesenmuseum Hermitage dran. Da wir einen Guide hatten, war das doppelt so interesant, weil Geschichten zu Bildern viel aufschlussreicher sind <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Als Ausklang waren wir bei einem Traditionellem Russischen Abendessen mit mehreren Gängen und einem Auftritt von einer kleinen Gruppe die tanzend und singend versucht haben uns ihre Kultur näher zu bringen. Am Abend war dann Party im Hotel und ich habe eine Gruppe gefunden die Karten gespielt hat und so langweilig das jetzt auch klingt, es war toll. Eine kleine, nette Gruppe die am meisten Spass gehabt hat.</p>
<p>Am nächsten Tag sind wir nach &#8220;Tsars Villag&#8221; gefahren und haben uns zwei Sommerpaläste angesehen. Zwei Extreme. Das eine das nur aus Gold und aufwendigen Mustern bestand, das andere voll mit Familienbildern und romantischem Flair. Dazwischen gab es Mittagessen und ich habe festgestellt, dass Franzosen zu alles und allem immer Brot dazu essen. War aber eine sehr schöne Athmosphere. Danach waren wir auf einem Boot und haben uns die Stadt vom Fluss nochmal angesehen. Aufgewärmt haben wir uns mit leckerem Jasmintee und Pizza *jam* und danach sofort wieder abgekühlt indem wir sinnlos durch die Gegend spaziert sind damit jemand Bilder machen kann. Viel zu kalt dafür. Aber was man nicht alles für die Gruppe macht <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am letzten Tag haben wir uns zwei schöne Metrostationen angesehen. Die sind extrem verziert und anstatt das ich mich über diese Schönheit gefreut hätte, war ich recht wütend was der Staat dort blos angestellt hat. Die Menschen sind verhungert und der Staat wollte sie mit Ästhetik motivieren. So viel dazu. Als krönenden Abschluss haben wir uns einen Fontänenpark angesehen, bei dem leider nicht mehr alle Fontänen gegangen sind aber es war trotzdem sehr nett.</p>
<p>Alles in allem sehr zu empfehlen und ein netter Ausflug mit netten Leuten und jede Menge schönen Momenten in denen ich viele Gelegenheit hatte, ich selbst zu sein und mich darin zu üben.</p>
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		<title>Talente</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 08:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich bin verkühlt. Und es geht einfach nicht weg. Normalerweise bin ich dann sogar immer nach Hause zu Mami gefahren. Das ist wohl einfach die Natur des Menschen. Wenn es ihm schlecht geht, dann sucht er sich den Ort wo sonst immer alles ok ist. Dort ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten schnell wieder fit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin verkühlt. Und es geht einfach nicht weg. Normalerweise bin ich dann sogar immer nach Hause zu Mami gefahren. Das ist wohl einfach die Natur des Menschen. Wenn es ihm schlecht geht, dann sucht er sich den Ort wo sonst immer alles ok ist. Dort ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten schnell wieder fit und nicht verletzbar zu sein. Im Laufe der letzten Woche wo ich eigentlich nur damit beschäftigt war zu atmen ohne einen Hustenanfall zu bekommen, hat mich ein Professor nach der Stunde zu sich gerufen um mit mir zu sprechen.  So wie in den Amerikanischen Filmen (übrigens er ist Amerikaner  <img src="http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" name="Grafik1" height="15" width="15" align="BOTTOM" border="0" /> aber bei uns daheim hab ich so was noch nie mitbekommen. Ich hab also geduldig gewartet und mir angehört was er zu sagen hatte.</p>
<p>Es war übrigens der Professor von dem ich immer wieder mal was erzähle, weil ich seine psychologisch/philosophischen Gedankengänge sehr schätze und eine gelungene Abwechslung in meinem Kopf hervorrufen, als das ständige rationale Daheim.</p>
<p>Nach dem Gespräch, dass sehr positiv für mich war, habe ich mich irgendwie verloren gefühlt. Nicht weil ich alleine war sondern weil ich so voller Energie war und nicht wusste wohin damit. Ich habe versucht darüber zu sprechen, aber manchmal hilft auch das Formulieren in Wörter nichts. Es ist sogar für mich manchmal nicht genug ein nettes Gefühlspaket mit Wörtern zu kreieren. Es wundert mich, dass ich mich immer wieder dabei ertappe, dass ich denke in einem abgeschlossenem Vakuum zu leben. Andere als nicht aufmerksam genug ab zu stempeln Eindrücke aufzunehmen. Sie verlassen sich auf den ersten Eindruck, denn ich hinterlassen möchte. Das meinen einige wohl mit Manipulation. Aber einige Menschen sehen mehr. Sie sehen einen an, beobachten und hinterlassen ein Gefühl, dass es in Ordnung ist so wie es ist. Aber in Wirklichkeit sehen sie viel mehr dahinter. Es ist fast so, als ob es einige Menschen gibt, die unabsichtlich durch den Vorhang hindurch sehen können. Einige machen das, weil sie es gelernt haben und diese Eigenschaft perfektioniert haben. Andere wiederum sind am Beginn ihrer Fähigkeiten. Vielleicht werden sie sie ausbauen, vielleicht ist es einfach ein “Talent” um das sie sich nie mehr weiter kümmern werden und es ihr Leben lang so bleibt.</p>
<p>Mehrere meiner Professoren erwähnen immer Geschichten von Menschen die erfolgreich geworden sind, indem sie sich getraut haben loszulassen. Indem man das Vertraute nicht festklammert, ist man gezwungen sich entweder auf etwas ganz Neues einzulassen oder aber sich mit sich selbst und den eigenen Talenten zu beschäftigen. Es heißt ja, dass das Zeitalter des Wissens langsam ersetzt wird durch das Zeitalter der Kreativität. Wissen kann sich jeder aneignen der gewisse Ambitionen und natürlich auch Neigungen hat. Dadurch werden wir leichter ersetzbar und die Produktionen können nach China ausgelagert werden. Wirklich wertvoll werden wir nur durch unser Talent etwas anders, besser und innovativer als andere zu machen. Dieses kreative Talent hat nicht jeder. Es ist eben wie mit einem Talent. Einige können malen, singen oder eben habe eine etwas andere Denkweise.</p>
<p>Sollte man diesem Talent, in welcher Form man es nun auch hat, nicht nachgeben sondern es einfach irgendwo vergraben, dann wird es nicht einfach weggehen. Nein, man hat es immer mit sich. Es wird einen innerlich ein Leben lang begleiten und einen immer wieder in Erinnerung rufen, dass das was man macht, nicht das richtige ist. Es gibt einen Plan, dem man sich jedoch einfach widersetzt. Was passiert jedoch mit einem Maler wenn man ihn in die Buchhaltung setzt? Er wird nicht gut werden. Er wird nicht glücklich werden. Irgendwann mal sieht er es ein. Vielleicht mit 30 vielleicht erst mit 70. Was passiert dann? Er wird seinen Enkelkindern sagen, sie sollen nicht den gleichen Fehler machen und auf ihr Herz hören. Denn das kennt den Weg. Aber in der heutigen Gesellschaft haben wir gelernt, das Klopfen zu überhören wenn uns etwas glücklich macht. Den Sprung im Bauch als Krankheit ab zu stempeln, wenn uns etwas erfüllt und die Hoffnung mit Zufriedenheit zu vertauschen, weil es uns so gelehrt wurde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
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		<title>Tanzen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 12:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann gar nicht sagen, wieso ich es so gerne mag. Außerdem schwärmen wohl alle Mädchen fürs Tanzen. Aber nach den Tanzkurse in der Schule war die Begeisterung immer noch nicht weg. Ich hab es einfach ganz weit weg vergraben und wenn ich dann irgendwo wenn Tanzen gesehen habe, dann hab ich gespürt wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann gar nicht sagen, wieso ich es so gerne mag. Außerdem schwärmen wohl alle Mädchen fürs Tanzen. Aber nach den Tanzkurse in der Schule war die Begeisterung immer noch nicht weg. Ich hab es einfach ganz weit weg vergraben und wenn ich dann irgendwo wenn Tanzen gesehen habe, dann hab ich gespürt wie die Sehnsucht danach an meiner inneren Oberfläche kratzt.</p>
<p>Hier, in Tallinn, gehört tanzen irgendwie dazu. Alle machen es hier. Es gibt jeden Tag Salsaabende und angeblich alle möglichen Veranstaltungen und Wettbewerbe. Kein Wunder, dass es mich also da hin gezogen hat. In den Aerobicstunden wird getanzt, bei den Tanzkursen wird getanzt. Alles scheint zu schweben und ich weiß gar nicht mehr wo ich alles hin gehen soll. Habe jetzt also wiedermal mit einem Salsatanzkurs angefangen, danach dann Bachata und Merengue angehängt und bei Aerobic gehe ich auch zu den Tanzstunden. Tango fängt auch an nächste Woche und ich bin am überlegen wie ich meinen Terminplan so koordinieren könnte, dass sich alles ausgeht.</p>
<p>Es war nicht so schön wie sonst immer weil ich hier zu den schlechteren gehöre, aber wenn der Lehrer mich dann rausholt des öfteren um Sachen vorzuzeigen, dann schlägt mein kleines Herz wie verrückt vor Freude und ich strenge mich so gut wie möglich an die Hüften locker genug zu schwingen. Was nach 2 Stunden eigentlich mehr anstrengend als lustig ist. Aber ich bin froh, dass es geht. Dass ich machen kann, was ich solange unterdrückt habe.</p>
<p>Ein Freund hat mich gefragt, wieso mir das Tanzen so gut gefällt. Ich schätze mal, es ist nur der Ausdruck. Ein natürliches menschliches Bedürfniss, nach außen mitzuteilen und das auf einem anderen Weg. Etwas wie Kunst, wie Bewegungen wenn Wörter nicht erklären können, was mich beschäftigt, was mich freut.  Eigentlich Lebensfreude und Schwung, wenn man nicht hoch genug springen kann.  Ist man nicht in dieser Stimmung, fehlt der Ausdruck.</p>
<p>Ich habe mich gestern nicht richtig so gefühlt, aber ich wollte nicht aufgeben. Habe es also einfach versucht und bin richtig stolz, weil ich es gestern und heute nicht besser machen konnte. Ich habe in den Spiegel gesehen und es hat sich nicht so angefühlt, wie es ausgesehen hat. Aber das ist gut, denn dadurch kann ich überprüfen, wann ich endlich eins sein werde. Eins mit meiner Wahrnehmung, meinen Taten, meinen Gedanken, meinen Gefühlen und dadurch nach außen austrahle, was ich im Inneren fühle.</p>
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		<title>Ausflüge</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 14:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nach all dem Zeugs das keiner versteht ist heut wieder mal Samstag. Die Sonne scheint und der Himmel ist seit in der Früh blau. Dadurch ist meine Stimmung auf Hochtouren und ich kann von all den kleinen Sachen hier erzählen, die meine Woche hier füllen und die Zeit verstreichen lassen.
Gestern sind wir nach 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nach all dem Zeugs das keiner versteht ist heut wieder mal Samstag. Die Sonne scheint und der Himmel ist seit in der Früh blau. Dadurch ist meine Stimmung auf Hochtouren und ich kann von all den kleinen Sachen hier erzählen, die meine Woche hier füllen und die Zeit verstreichen lassen.</p>
<p>Gestern sind wir nach 2 Tagen Helsinki zurück gekommen und als wir da so an der Bushaltestelle gewartet haben um wieder ins Hostel zu kommen, hab ich mir gedacht: &#8220;schön wieder nach Hause zu kommen&#8221; <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Ja, Tallinn ist wirklich schön. Die Wohnsituation gefällt mir zwar nicht aber die Stadt ist einfach schön. Ich kenne die Bahnen, die Straßen und die seltsamen Eigenheiten und ganz schnell ist das zu einem Teil von mir geworden.</p>
<p>Helsinki hat dagegen nichts von dem alten Charme. Es ist eine moderne Stadt die wir uns leider kaum anschauen konnten (die Organisation war eine Katastrophe und hat mich wirklich wütend gemacht). Aber ich war zumindest mal dort und habe einen Eindruck von dieser recht edlen Stadt bekommen. Teure Straßen, viel Platz, große und aufwendige Gebäude und dementsprechend hohe Preisschilder. Wäre interesant mal das innere des Landes kennen zu lernen, aber die Stadt an sich wäre meiner Meinung nach leider keinen Wochenendausflug wert. Aber vielleicht bin ich auch ein wenig voreingenommen durch die Begeisterung in Tallinn.</p>
<p>Der ESN Club hat recht viele Unternehmungen und da ich mich überall anmelde bin ich immer unterwegs <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Letztes Wochenende waren wir auf einem Survival Trip. Eine Insel, 80 Bewohner, ein Gebäude das Schule, Krankenhaus,Restaurant und Post gleichzeitig ist <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Wir sind mit einem &#8220;Jeep&#8221; herum gefahren und haben uns Sachen angeschaut, die wir bei uns nicht wirklich erwähnen würden, aber ich fand es recht lustig zu sehen wie stolz dort alle auf alles sind und eben zu vermarkten versuchen. Das rechne ich ihnen hoch an und am Abend war Party angesagt. Dort wurden Männer zu Frauen und umgekehrt. Das das wirklich lustig war muss ich wohl nicht erwähnen und kurzerhand wurde der kleine Essensraum mitten in der Wildniss neben dem Meer zu einer Tanzfläche umgewandelt. Die meisten haben sich nicht so amüsiert, aber ich habe mich das erste mal richtig wohl gefühlt auf einer Party. Keine Gedanken mehr zu machen wie die anderen wohl nach Hause kommen oder ob sie sich verletzten können oder so. Alles egal. Ich hab einfach nur getanzt und mitgesungen. und es war sooooo lustig einfach mal den Kopf auszuschalten und sich keine Gedanken zu machen sondern einfach mal loszulassen.  In der Stadt kann ich das nicht aber dort war alles in Ordnung.</p>
<p>Letztens waren wir auf einer Radtour. Leider ist durch den ständigen Regen der Radweg eher ein Löcher und Schlammparadies am Strand geworden und wir haben nach der Tour eher so ausgesehen, als ob wir an einer Militärübung teilgenommen haben. Als Picknick gab es dann extrem gatschige Pizza an den &#8220;Klippen&#8221; wo 20 Jährige Kinder Steine nach den Nationalgeschützen Vögeln im Wasser geworfen haben. Danach wieder Richtung heim mit einem Zug der dich jede Sekunde spüren lässt, dass du in einem Zug sitzt. Das war ein toller Sonntag <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Erkenntnisse</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so eine Sache mit der Inspiration fürs Schreiben. Letzte Woche wollte ich von der Radtour erzählen und gestern von dem Survival Trip. Es sind ganz andere Sachen, als ich sie daheim erleben würde und es sind viele neue, lustige Erlebnisse. Oder aber ich wollte auch von meinen Gedanken letzte Woche auf der Schaukel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so eine Sache mit der Inspiration fürs Schreiben. Letzte Woche wollte ich von der Radtour erzählen und gestern von dem Survival Trip. Es sind ganz andere Sachen, als ich sie daheim erleben würde und es sind viele neue, lustige Erlebnisse. Oder aber ich wollte auch von meinen Gedanken letzte Woche auf der Schaukel erzählen. Ich habe einen großen Park mit vielen Schaukeln gefunden und die Sonne hat auf meine Nase gescheint, der MP3 Player hat genau die richtigen Lieder gespielt und meine Laune war zwar auf keinem Höhenflug aber meine Gedanken waren zufrieden. Kein hin und her gereiße zwischen meinem Gefühl und meinen Gedanken. Alles war gut genau so wie es war.</p>
<p>Aber manchmal geht es nicht. Manchmal fehlen einem einfach die Worte. Ich habe letztens mit jemandem gesprochen der in einer Band spielt und mir ganz verzweifelt erzählt hat, dass sie für ein Lied desen Melodie zwar toll ist aber es fällt ihnen einfach kein Text ein. Ich habe dann ganz schlau verlauten  lassen, dass Künstler nunmal so sind. Sie lassen sich vom Leben inspirieren und das kann man nicht erzwingen. Man braucht manchmal einfach eine kleine Pause, ein klein bisschen Abstand um etwas neues aufzufangen.</p>
<p>Es gibt hier sehr viel neues, vielleicht fast zu viel weil ich dann fast jeden Tag was schreiben müsste um euch an an der Weiterentwicklung teilhaben zu lassen. Das schaffe ich aber nicht, wenn eine, ich nenne es einfach mal innere Blockade, da ist. Es ist nicht so wie früher. Da waren einfach keine Worte da. Jetzt sind sie da. Tonnenweiße. Sie springen in meinem Kopf auf und ab und wollen gehört werden. Aber ich fühle mich nicht im Stande sie heraus zu lassen. Sie zu ordnen, sodass sie Sinn ergeben.</p>
<p>Wenn man Sachen verstehen will und nachdenkt, kommt man drauf, dass es nie nur einen Grund für etwas gibt. Alles baut auf etwas tiefer liegendem auf. Freut man sich also wenn man die Lösung für einen Gedankengang gefunden hat, so ärgert man sich aber auch gleichzeitig darüber, dass dahinter wieder etwas anderes wartet. Am Schaukeltag habe ich jedoch für eine halbe Stunde Ruhe gespürt. Die Gedanken waren so wie sie da waren vollkommen in Ordnung. Kein Hin und Hergerissen. Es hat sich fast so angefühlt, dass nach dem einen Monat endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer auf Zufriedenheit am Horizont aufblitzt. So müsste sich das also anfühlen sich wie eine Einheit zu fühlen. Obwohl es hier so viele Sachen gibt die so anstrengend sind ist es irgendwie leichter als daheim. Ich höre wenn die Leute daheim erzählen was passiert und ich merke immer mehr, dass ich das nicht will. Ich will es nicht hören, ich will nicht daran denken und ich will auch gar nichts damit zu tun haben. Nichts. Es soll einfach nur alles verschwinden. Dann hab ich ein schlechtes Gewissen.</p>
<p>Über einen Monat bin ich jetzt hier und ich merke wie meine Kraftreserven schwinden. Oder vielleicht noch viel schlimmer, ich merke wie leer sie waren. Jetzt sind sie auf deinem Level das mir bewusst macht, dass es so nicht geht. Ich beobachte hier recht viel. Versuche Sachen zu verstehen, die Menschen zu ihren Taten verleiten und muss zugeben, dass ich früher auch so gedacht habe. Das war damals so logisch. Es hat sich als absolut richtig angefühlt. Aber irgendwann mal hat sich wohl alles verändert. Ich weiß nicht was oder wie. Aber jetzt sitze ich hier, beobachte die verschiedenen Menschen mit ihren verschiedenen Geschichten und  grinse. Ich fühle mich irgendwie überlegen. Ich habe das Gefühl ihnen sagen zu können, wohin ihr Verhalten sie auf lang oder kurz führt aber ich mache es nicht. Ich mische mich nicht mehr ein. Sollen alle ihr eigenes Leben führen, denn ich habe genug mit dem meinen zu tun.</p>
<p>Zwischen all dem Beobachten habe ich mich letztens mit einer älteren Person unterhalten. Es war keine richtige Unterhaltung sondern nur immer wieder kurze Aussagen mir gegenüber. Ich müsste lügen, wenn ich nicht zugeben könnte, dass ich beeindruckt war. Es gibt Menschen die ebenfalls beobachten - und zwar mich. Und dazu dann noch Sachen kombinieren von denen ich nicht dachte, dass sie auffallen würden. Zwar hat die Person es nicht geschafft Zusammenhänge herzustellen aber zumindest Kleinigkeiten herauszufinden. Es ist sehr interesant zu merken wie man auf andere wirkt wenn man versucht, nicht unsichtbar sondern einfach als eine Einheit für sich, da zu stehen. Ich wollte also unbedingt herausfinden wer ich bin und was ich will und bin auf dem Weg dorthin aufmerksam gemacht worden, dass ich es schon längst ausstrahle. Mir gefällt diese Erkenntniss.</p>
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		<title>Lyrik &#8220;Du bist&#8221;</title>
		<link>http://lea.sdm-net.org/2011/09/lyrik-du-bist/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 13:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Lyriks und Co.]]></category>

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		<description><![CDATA[Du bist von Tie-break
Diese Stille die ich hab immer wenn du bei mir bist
Diese pure Phantasie diese Kraft die du nur gibst
Diese kleinen Glücksmomente die du mir so zahlreich gibst
Immer fehlen dann die Worte weil es ohne dich nichts gibt
Wenn du traurig bist dann wein ich mit dir mit
Wenn du schläfst dann träum ich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Du bist von Tie-break</strong></p>
<p>Diese Stille die ich hab immer wenn du bei mir bist<br />
Diese pure Phantasie diese Kraft die du nur gibst<br />
Diese kleinen Glücksmomente die du mir so zahlreich gibst<br />
Immer fehlen dann die Worte weil es ohne dich nichts gibt</p>
<p>Wenn du traurig bist dann wein ich mit dir mit<br />
Wenn du schläfst dann träum ich mit dir mit</p>
<p>Du bist das Leben das ich lieb du hast das Lachen das ich brauch<br />
Du bist der Stern am Sternenzelt und alles andre schöne auch<br />
Du bist die Kraft die mich umgibt du bist die Wärme bist das Licht<br />
Und was ich sonst noch alles brauch’ das bist du auch</p>
<p>Du bist ein Wahnsinns Optimist für dich sind Grenzen unbekannt<br />
Für dich ist jeder Wunsch ein Ziel und alle Träume werden wahr</p>
<p>Wenn du traurig bist dann wein ich mit dir mit<br />
Wenn du schläfst dann träum ich mit dir mit</p>
<p>Du bist das Leben das ich lieb du hast das Lachen das ich brauch<br />
Du bist der Stern am Sternenzelt und alles andre schöne auch<br />
Du bist die Kraft die mich umgibt du bist die Wärme bist das Licht<br />
Und was ich sonst noch alles brauch’ das bist du auch</p>
<p>Die Luft die mir den Atem gibt das Wunder das man Leben nennt<br />
Das Wasser das ich nicht verdurst all das in einem das bist du</p>
<p>Du bist das Leben das ich lieb du hast das Lachen das ich brauch<br />
Du bist der Stern am Sternenzelt und alles andre schöne auch<br />
Du bist die Kraft die mich umgibt du bist die Wärme bist das Licht<br />
Und was ich sonst noch alles brauch’ das bist du auch</p>
<p>übernommen von: http://www.nomorelyrics.net/de/tiebreak/7694-du_bist-songtexte.html</p>
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		<title>Authentizität</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 09:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lysitea</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine weitere Stunde mit meinem Lieblingsprofesor (nun ja, circa die Hälfte meiner Stunden sind mit ihm also kommt das doch recht oft vor  Er hat über Authentizität gesprochen. Man kann sich zwar bemühen, die richtigen Wörter zu benutzen aber in einer Zwischenmenschlichen Begegnung werden etwa nur 20% durch Wörter geprägt. Man kann seine Körpersprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weitere Stunde mit meinem Lieblingsprofesor (nun ja, circa die Hälfte meiner Stunden sind mit ihm also kommt das doch recht oft vor <img src='http://lea.sdm-net.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Er hat über Authentizität gesprochen. Man kann sich zwar bemühen, die richtigen Wörter zu benutzen aber in einer Zwischenmenschlichen Begegnung werden etwa nur 20% durch Wörter geprägt. Man kann seine Körpersprache versuchen zu kontrollieren, aber spontane Reaktionen kann man trotzdem nicht abstellen. Die einzige Möglichkeit also wirklich überzeugend auf den Gegenüber einzuwirken ist durch Authentizität. Nur wenn man sich nicht verstellt, schafft man es den anderen zu überzeugen. Ihn denken zu lassen, dass alles in Ordnung ist und ihn dadurch eine Ebene mit einem selbst zu bringen. Nur dadurch können Barrieren verkleinert bzw. aufgelöst werden.</p>
<p>Im Zuge dieser Diskussion ist auch folgender Satz gefallen &#8220;If you can&#8217;t put your whole self into it, don&#8217;t do it&#8221;.</p>
<p>Authentizität bedeutet, einen Ausgleich zwischen seinem eigenen Kopf und dem eigenen Herzen zu finden. Niemand schafft es auf lange Zeit gesehen, etwas gut zu machen, wenn sein Herz nicht dafür spricht. Jeder braucht einen Ausgleich in seinem Leben. Etwas, dass auch die rechte Gehirnhälfte in Anspruch nimmt. Leider ist dies in unserer Gesellschaft nicht besonders angesehen. Der Westen, eher rational denkend benutzt nur den Kopf. Der Osten ist eher auf das Herz hörend.  Während man im Westen das Wort &#8220;Burn Out&#8221; immer öfter hört, ist dies im Osten ein Fremdwort.</p>
<p>Wieso mich das wieder mal zum nachdenken gebracht hat, ist der witzige Zufall das ich diese Woche genau über sowas nachgedacht habe. Wie sehr soll man zu sich selbst stehen? Was ist wenn das Herz einem zuschreit nicht in diesen Bus einzusteigen - und man macht es trotzdem. Dann schreit es lauter jetzt nicht diese Straße entlangzugehen und der Bauch fängt an zu rebellieren, aber ich höre immer noch nicht hin. Dann klopft es so laut, dass ich Angst habe es könnte herausfallen wenn ich an einem Punkt stehen bleibe. Irgendwann mal resigniert es und ist ruhig. Dann ist nur mehr die Kraftlosigkeit da. An dem Punkt habe ich nachgegeben und bin gegangen. Es war die richtige Entscheidung.</p>
<p>Ich frage mich also, wie es möglich sein kann, dass das Herz so unendlich stark sein kann. Das es einen leiten möchte, wenn einem der Kopf das Gegenteil beschreibt. Rationale Überlegungen versuchen die Logik die Überhand gewinnen zu lassen aber Gefühle sind so viel stärker. Es fühlt sich nicht richtig an, dem Drang des Herzens nicht nachzugeben während dem Kopf zu folgen keinerlei Gefühle auslöst. Beides gehört aber zu einem selbst. Ein ständiger Kampf im eigenen Unterbewusstsein der sich manchmal bis nach außen durchkämpft.</p>
<p>Hier kommt wohl der Ausgleich ins Spiel den der Profesor beschrieben hat. Nur ein gemeinsamer Weg ist hier möglich. Auch wenn ich es für nicht richtig halte dem Herzen zu folgen, es nicht verstehen kann und mich eigentlich fast dafür schäme, so muss ich doch immer wieder einsehen, dass ein Nicht-Folgen immer die schlechtere Lösung ist. Die Frage ist also wie sehr steht man zu sich selbst? Auch wenn es heißt, dass man nicht in das Schema der Gruppe fällt. Wenn es Konsequenzen hat, wenn es bedeutet kein Teil von etwas zu sein.</p>
<p>Es ist schwierig authentisch zu sein, wenn man selbst nicht weiß, was man eigentlich will. Es ist aber noch viel schwieriger nicht authentisch zu sein.</p>
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